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„Deckt eure Schnallen und Knöpfe ab, wir gehen zu den Andus“ - Ratschlag des Druiden Krin Escschallam an seine Eleven auf einer Lehrwanderung.

Der silurische Naturgelehrte Einak Bärengang stellt in seinem Buch "Tiere und Pflanzen Silurs" auch die Andus vor.

Andus sind große, grau gefiederte Laufvögel, mit langen Hälsen und langen, kräftigen Beinen welche in Silur vor allem auf der Hochebene Rindermark in Cryon leben, jedoch auch in anderen Landesteilen außer in den Gipfellagen der Gebirgsländer angetroffen werden. Die Tiere werden bis zu 20 Stein schwer und so groß, dass der Kopf die Brust eines Mannes erreicht, der Rücken seine Hüften. Die Hähne sind ortstreu und legen Nistgruben an, in welche die umherziehenden Hennen nach kurzer Balz ihre Eier legen um anschließend zum nächsten Hahn zu wechseln. Die Brut und die Versorgung der Küken ist Aufgabe des Hahnes, der dabei häufig von Besitzern benachbarter Gelege oder jungen Hähnen, die bei der Balz keinen Erfolg hatten unterstützt wird. Andus geben bei der Balz oder wenn sich andere Tiere dem Gelege nähern charakteristische Rufe von sich, ein tiefes, absinkendes „Annn...“, gefolgt von einem schrillen „...dddu“. dieser Laut wird ihnen ihren Namen gegeben haben. Sie sind Pflanzenfresser, welche sich gerne mit anderen Pflanzenfressern vergesellschaften, so dass ihre scharfen Augen zusammen mit den scharfen Ohren oder den empfindlichen Nasen der anderen Tiere sie umso besser vor Raubtieren warnen. Andus gelten in Silur als Diebe, mit großem Interesse an kleinen, glitzernden Gegenständen, Schnallen und Knöpfen etwa, die sie mit ihren Schnäbeln von der Kleidung zu lösen trachten um sie dann zu verschlucken, so dass der geschädigte Besitzer dem Räuber erlegen muss um sein Eigentum zurück zu erhalten. Immerhin gewinnt er so zusätzlich einen schmackhaften Braten. Anduhähne werden in Silur auch von entsprechend begabten Personen männlichen Geschlechtes als Vertraute gewonnen. Hennen reagieren nie auf den entsprechenden Zauber, von Frauen gerufene Hähne sind wenig kooperativ und verlassen ihre Meisterin bei erster, sich bietender Gelegenheit.