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Diebe - Beruf

Sind sie finstere Schurken oder eher fröhliche Schelme - oder vor allem arme Schlucker? Das kommt wohl immer darauf an. Sicher ist, dass Diebe ebenfalls für sich in Anspruch nehmen können, einen der ältesten Berufe der Welt inne zu haben.

Diebesgott der fröhlichen Chaoten

Manches Volk wäre gar ohne Diebstahl gar nicht zu dem geworden was es wurde, etwa die Dorinthi im Dondra-gläubigen Aron lon Dorinam auf Corigani. Volksbegründend war der Diebstahl des Pferdes von den Göttern durch ihren Urvater Thurrin. So wundert es auch nicht, dass Dondra, der auch selbst, wie es in der Legende von der Windsfamilie heisst, mit Diebstahl erwachsen wurde, als ein Gott jener Diebe verehrt wird, die man als fröhliche Chaoten bezeichnen kann.

Diebesgilden und eine Ordnung der Diebe

Wo viele Diebe auf engem Raum zusammenkommen, etwa in den Gassen einer Unterstadt in einer Metropole, kommt es auch zur Bildung von Organisationen und Gilden, gar Königen der Diebe wie einst Aagolf in Sarphand, oder der gehörnte König in Desarachnia.

Strafen für Diebe

Mancherorts zählt der Diebstahl zu den kleineren Vergehen, so dass etwa in Scariza man der Strafe für Diebstahl durch Verlassen der Stadt entgehen kann. Der Diebstahl von Lebensmitteln zum eigenen sofortigen Verzehr, der sogenannte Mundraub, ist bisweilen sogar straffrei, in manchen Städten zumindest für Kinder. Andernorts aber wird für jeden Diebstahl der Verlust einer Hand oder Jahre im Kerker versprochen.