Linde - Laubbaum gemäßigter Breiten.
Linde - im Baumtarot: III - Die Fürstin - Erdgöttin Myra oder Tondur, die Geliebte der Götter
Die Linde kommt in vielen Gebieten mit gemäßigtem Klima, hauptsächlich in sommerwarmen Hochlandlagen, vor. Zusammen mit Eichen und Hainbuchen kann sie ausgedehnte Wälder, auch an Hanglagen, bilden. Häufig kann die Linde aber auch als Alleebaum oder als majestätische Einzelexemplare auf Dorfangern oder in weiter Flur angetroffen werden.
Charakteristisch für die Linde ist die hochgewölbte Krone sowie die einigermaßen regelmäßige Verästelung. Die Rinde ist grau und bei alten Bäumen stark gefurcht. Die Blätter sind herzförmig.
Aus der Rinde der Linde kann strapazierfähiger Bast zur Herstellung grober Gewebe gewonnen werden. Die Blüten eignen sich als Grundsubstanz für heilsame Aufgüsse, die bei Erkältungskrankheiten Anwendung finden können.
Bezüge auf Linde
- Im Baumtarot ist der Linde die III, 'die Fürstin' und die Erdgöttin Myra oder Tondur, die Geliebte der Götter, zugeordnet.
- Einzelne Linden auf Dorfängern markieren mitunter den Versammlungsort der Gemeinde, wo Beratungen abgehalten oder Feste gefeiert werden, insbesondere solche, bei denen das Tanzen eine große Rolle spielt, wie z.B. Vermählungen und dergleichen. Vielen gilt der Lindenbaum daher - und auch wegen ihrer Verbindung mit Tondur - als Baum der Liebe.
- Die Sommerlinde war im Jahre 411 n.P., die Winterlinde im Jahre 436 n.p. Baum des Jahres des WALD.
- Sieben Linden pflanzten die Gründerinnen von Siebenlinden als Kern ihrer neuen Siedlung, die eine Zuflucht für alle Frauen bietet.