Kalto - Magische Sumpfdotterdotterblume im Sumpf von Pataremus auf Kiomba
Der Orden von Pataremus verarbeitet die Kalto in speziellen Werkstätten rund um Tansyt, den Ysant in der Mitte des Sumpfes, in dessen Wurzelwerk der Führer des Ordens, der Yggdrasil, lebt. In diesen Werkstätten werden die verschiedensten Pflanzen verarbeitet, von denen am meisten die "Kalto" (Sumpfdotterblume) Erwähnung bedarf. Tohol Lasomo Ydobon (amtierender Yggdrasil) schreibt dazu: Die "Kalto*', die Überall im Pataremus zu finden ist, bildet die Grundlage für viele Heilmittel. Es handelt sich hier um eine einen Piedo große Pflanze, die über das ganze Jahr eine gelbe Blüte trägt. Der Pflanzenstengel trägt die Samenkapseln, die bei der geringsten Berührung aufplatzen und ihre Samen abstoßen. Hierbei besteht auch große Gefahr für Mensch und Tier. Der Same begnügt sich normalerweise zwar mit Sumpfboden, doch bietet sich ihm die Möglichkeit, durch die Haut in einen lebenden Organismus einzudringen und dort zu wuchern. Ein Mensch mag noch mit bis zu fünf Samen im Körper zu leben, während bei kleinen Säugetieren meist schon ein Same genügt, um es zu töten. Da eine Samenkapsel bis zu 10 Samen enthalten kann, ist es für Menschen nicht unbedingt empfehlenswert eine Kalto mit bloßer Hand zu berühren. Mit einer Kalto im Körper wird der Träger immun gegen viele Fieberkrankheiten und bei den jüngeren Ordensbrüdern ist es sehr beliebt, sich eine Kalto einpflanzen zu lassen. Die Korpo-Kalto (die Kalto, die im Körper wächst) ähnelt der normalen Kalto kaum noch. Sie ist nur einen Fendo lang und legt sich mehr an den Körper. Außerdem trägt sie eine rote Blüte, die, zu einen Sud zerkocht, bei der Beseitigung unschöner Körperauswüchse (Furunkeln, Warzen) große Dienste erweist. Es ist natürlich möglich eine Korpo-Kalto wieder aus dem Körper einen Menschen zu entfernen. Wird sie dann wieder in den Sumpfboden eingepflanzt, passiert ein paar Jahre gar nichts. Später wachsen dort, unter günstigen Bedingungen, kleine 3 Fendo große Bäumchen, die winzige Früchte tragen. Diese Früchte haben nach entsprechender Zubereitung ebenfalls stark heilkräftige Wirkung. Ohne diese Zubereitung sind die Früchte allerdings giftig. Viele Versuche werden in dieser Richtung von Pataremus unternommen. So entsteht bei einer Einpflanzung einer Korpo-Kalto unter einen ehemaligen Galgen eine Art "Mandragora-Wurzel". Ander entwickeln sich mit einem Standort unter bestimmten Bäumen zur Süßholzwurzel usw. Weiter gibt es in Pataremus viele verschiedene Tiere, von denen manche gegen die Kalto immun sind.